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8. Juwelier-Gerling-Cup 2004
Zuletzt aktualisiert: 19.01.2009 07:13:35


8. Juwelier-Gerling-Cup für D- und E-Junioren
am 03./04. April 2004 in der Wittener Husemanhalle




    Zwei Turniere für "Leben ohne Qualm"

    Der FSV Witten setzt auch in diesem Jahr sein Engagement für den Fußball-Nachwuchs fort und veranstaltet einige Jugendfußball-Turniere. An diesem Wochenende bildet der 8. Gerling-Cup für E-und D-Jugendliche in der Fritz-Husemann-Sporthalle den Auftakt der Turnierreihe.

    Trotz vorausichtlich strahlenden Sonnenscheins treffen sich die Nachwuchs-Fußballer noch einmal zum Hallenkick. Zunächst werden am Samstag (ab 11 Uhr) die D-Jugendlichen um den Gerling-Cup kämpfen. Mit dem FSV Witten, dem TuS Heven, SV Herbede, TuRa Rüdinghausen und dem TuS Stockum ist dabei fast die gesamte Wittener "Fußball-Prominenz" vertreten. Hinzu kommen SV Langendreer 04, VfB Langendreerholz, TuS Kaltehardt, FC Wetter, TuS Wengern sowie der Hombrucher SV. Ein ähnliches Teilnehmer-Feld wird am Sonntag (ab 11 Uhr) bei der E-Jugend-Konkurrenz antreten.
    Mit dem Gerling-Cup gibt der FSV Witten jedoch lediglich den Startschuss für seine noch folgende Serie von weiteren Jugendfußball-Turnieren. Am 12. und 13. Juni treten im Wullenstadion Minikicker-, F- und E-Junioren-Teams aus der Umgebung zu einem freundschaftlichen Vergleich an, am 12. und 13. Oktober findet gleiches für die C-und B-Junioren statt. Hinzu kommt wahrscheinlich ein Termin im Dezember. Alle Turniere werden im Rahmen des Vereinswettbewerbs "Klub 2006" ausgetragen.
    Auch blickt der FSV Witten auf zehn Jahre als Fusionsverein zurück, was ebenfalls entsprechend gewürdigt werden soll. Besonders im Mittelpunkt standen in den zehn Jahren FSV-Nachwuchsarbeit jugendpolitische Themen. So stehen die Turnierwochenenden schon fast traditionsgemäß unter dem Motto "Kinder stark machen", einer Kampagne zur Suchtprävention bei Jugendlichen.
    Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf einer Kampagne gegen das Rauchen, was im April unter dem Motto "Leben ohne Qualm" deutlich gemacht werden soll. Hierbei werden die Bürgermeister-Kandidaten Wittens ein Einlagespiel bestreiten. Bei allen Turnieren gibt es für die Kinder und Jugendlichen zudem die Möglichkeit, Sprüche gegen das Rauchen zu kreieren und publik zu machen.

    WAZ 01.04.2004   Von Felix Guth Jugendfußball:


    Kinder-Kicker: "Bei Sportlern rauchen nur die Füße"

    Wie gewohnt fand die 8. Auflage des Juwelier Gerling-Cups, ausgerichtet vom FSV Witten, eine gute Resonanz. Diesmal lud der FSV in die Fritz-Husemann-Sporthalle, wo sich die E- und D-Jugendkicker aus der Umgebung auf dem Parkett austoben und am Rande des Turniers über das Thema "Rauchen" informieren konnten.

    In den zehn Jahren des Bestehens als Fusionsverein haben sich die FSV-Verantwortlichen die Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen auf die Fahnen geschrieben. "Wir müssen die Gefahren des Rauchens immer wieder ins Gedächtnis rufen", erklärt FSV-Jugendleiterin Christel Schmitt. So wurde den Teilnehmern auch diesmal die Gelegenheit gegeben, sich spielerisch mit dem Thema auseinander zu setzen. Im Foyer der Husemann-Halle stellten die Organisatoren zahlreiche Infostände auf, an denen nützliche und abschreckende Informationen über den blauen Dunst vermittelt wurden. Zudem hatten die "Kiddies" Gelegenheit, selbst Sprüche gegen das Rauchen zu formulieren und auf Buttons zu pressen, was rege genutzt wurde. Weiterhin sorgte ein Quiz für einen Anreiz, sich die Infos zu Gemüte zu führen.
    Doch all dies hätte der FSV nicht bewältigen können ohne die Unterstützung von zahlreichen freiwilligen Helfern sowie dem Kinder- und Jugendparlament der Stadt Witten, das die Button-Aktion leitete. "Die Anfrage des Vereins passte gut in unser Konzept. Den Griff zur Zigarette zu verhindern ist auch unser Anspruch", meinte der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt, Gerd Kinski, über den erfolgreichen Einsatz der engagierten Jugendlichen.
    Auch Marlies Pechtel, schon seit Jahren bei den FSV-Turnieren im Rahmenprogramm aktiv, drückt ihre Unterstützung aus: "Man kann mit der Aufklärung nicht früh genug anfangen." Mit dem Slogan "Bei Sportlern rauchen nur die Füße" entwickelte sie das Motto des Gerling-Cups - und Skelett "Stan" weckte das Interesse der Kinder.
    In erster Linie wurde in der Husemann-Halle jedoch durchaus ansprechender Hallenfußball gespielt. "Das Sportliche sollte immer im Vordergrund stehen", betonte Christel Schmitt. Sowohl bei der D- als auch bei der E-Jugend-Konkurrenz siegte dabei der Nachwuchs des Dortmunder Clubs Hombrucher SV.
    Alle zwölf Platzierungen wurden ausgespielt, so dass der Wettkampf-Gedanke eher nebensächlich war. Für ein besonderes Schmankerl für das Publikum sorgten die FSV-Organisatoren mit dem Einlagespiel zwischen den Wittener Bürgermeister-Kandidaten und einer "Promi-Auswahl" aus Presse, Politik und Sport. Bei allerbester Stimmung auf den Rängen siegten die "Promis" mit 5:1. "Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben", war Christel Schmitt mit der Showeinlage zufrieden.
    Endtabelle E-Junioren: 1. Hombrucher SV, 2. FSV Witten I, 3. TuS Wengern, 4. SV Herbede, 5. SV Langendreer, 6. TuRa Rüdinghausen, 7. VfB Langendreerholz, 8. TuS Kaltehardt, 9. FSV Witten IV, 10. VfB Witten 30, 11. FSV Witten III, 12. FSV Witten II  
    Endtabelle D-Junioren: 1. Hombrucher SV, 2. SV Langendreer, 3. VfB Langendreerholz, 4. FSV Witten I, 5. TuS Heven, 6. TuS Stockum, 7. TuRa Rüdinghausen, 8. TuS Wengern, 9. SV Herbede, 10. TuS Kaltehardt, 11. FC Wetter, 12. FSV Witten II

    WAZ 06.04.2004   Von Felix Guth Jugend-Fußball Gerling-Cup 2004


    Doppelsieg für Hombruch
    Leben ohne Qualm" " unter dieses Motto stellte die Jugendabteilung des FSV Witten den 8. Juwelier-Gerling-Cup 2004 " diesmal für E- und D-Junioren, zudem als Hallenturnier und als WM-Tag ausgestaltet.

    Aus gutem Grund: Nicht nur, dass die Zahlen rauchender Jugendlicher steigen, sondern die erstmals zur Zigarette greifenden Kiddies werden immer jünger! (Im Durchschnitt sind die Erstraucher heute 13,5 Jahre alt.) So stellt inzwischen die Altersgruppe der 8- bis 13Jährigen die Hauptzielgruppe der Präventionsbemü-hungen dar.
    Die vom Deutschen Fußball-Bund vorgegebene Variante "rauchfrei", die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung getragen wird und mit "Kinder stark machen" besonders die Fuß-baller erreichen möchte, wird in NRW durch die Aktion "Leben ohne Qualm" gefördert.
    Dem DFB war dieses Thema wichtig genug, um seine Vereine aufzufordern, die im "Vereinswettbewerb Klub 2006" gestalteten WM-Tage diesem Thema zu widmen! Zum Highlight wurde am Sonntag schließlich das Einlagespiel Wittener Prominenter, die mit ihrer Beteiligung die Anti-Rauchen-Aktionen des FSV Witten aufwerten wollten. Angetreten in entsprechend beschrifteten T-Shirts von "feel free to say no" und "Leben ohne Qualm", durfte man einige der Bürgermeister-Kandidaten oder deren Vertreter kennenlernen:
    Polit-Prominenz
    So waren Klaus Noske (CDU), Wolfgang Lippert (FDP) und Michael Hasenkamp(Freie Liste) persönlich erschienen, Thomas Karpowicz wurde von Herrn Gerald Thorlümke (WBG) vertreten und für Frau Sonja Leidemann war der frisch gekürte SPD-Kandidat für die Landtagswahl 2005, Thomas Stotko am Start. Komplettiert wurde die Mannschaft durch den Junior-Chef von Juwelier Gerling, Christian Spittler, der als Sponsor dieses Turnier seit acht Jahren unterstützt.
    Die gegnerische Mannschaft hatte zweifellos den Vorteil, dass sie mehr "gelernte" Fußballer in ihren Reihen hatte. So waren mit Hans Pechtel (SSV), Gerd Kinski (Kinder- und Jugendparlament), Peter Kreuger (Jugend-Fachschaft), Ralf Kapschack (WDR) und Oliver Schinkewitz (WAZ) eindeutig vorbelastete Teilnehmer am Start, und nur der Vorsitzende des Diakoniewerks Ruhr, Dr. Rainer Schmitt, stellte sich als Newcomer zur Verfügung.
    Was die "gesetzteren Herren" dann nach dem Anpfiff durch den kommissarischen Bürgermeister Heinz-Jürgen Dietrich auf dem Parkett boten, machte allen Beteiligten Freude. Auch die Zuschauer gingen mit und feierten gelungene Aktionen. Das Ergebnis " 5:1 für die "Gelernten" " stand nicht im Mittelpunkt.
    Natürlich wurde an beiden Tagen auch von den Kindern begeistert - und stellenweise auch begeisternd - Fußball gespielt. 67 Tore bei den E-Junioren und 120 bei den D-Junioren waren die schöne Ausbeute der sehr fair geführten Spiele. Der ungewöhnliche Modus, der nach einer Vorrunde in vier Dreiergruppen die jeweils Gleichplatzierten in neuen Vierergruppen zusammenführte, ermöglichte jeder Mannschaft fünf Spiele, mit denen alle zwölf Plätze ausgespielt wurden.
    Hombrucher SV vorn
    Die überzeugendsten Mannschaften stellte an beiden Tagen der Hombrucher SV, der nicht nur spielerisch glänzte, sondern sich auch in der Torausbeute deutlich von den anderen Mannschaften absetzten konnte. Hier war schon ein deutlicher Klassenunterschied zu sehen. FSV Witten erwies sich als guter Gastgeber, der seinen Gästen weitgehend den Vortritt ließ - wenn auch nicht freiwillig.
    Nach zwei abwechslungsreichen Turniertagen konnten die Organisatoren auf eine insgesamt erfolgreiches Sportereignis zurückschauen. Es ist sicher deutlich geworden, dass Zigaretten im Sport nichts zu suchen haben " bei Sportlern rauchen nur die Füße. Sicher sind manche Besucher " Erwachsene und Kinder " nachdenklich geworden.

    Ruhr Nachrichten 09. April 2004



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