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Mini-WM für F-Junioren
Zuletzt aktualisiert: 09.02.2010 07:39:24
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Südkorea ist Weltmeister

FUSSBALL MINIKICKER-WM BEIM FSV WITTEN

Die Fußball-WM 2006: Südkorea ist Weltmeister und Deutschland in der Vorrunde ausgeschieden. Erfunden? Mitnichten. Der FSV Witten holte die kleinen Stars von morgen bei der Mini-WM für F-Junioren (10. Juwelier-Gerling-Cup) schon jetzt auf das Parkett der Husemannhalle und ließ den Weltturniersieger ausspielen.
Große Augen, Freude, Gänsehaut - schon die Eröffnungsfeier am Samstagmorgen machte Lust auf mehr. 32 F-Jugendteams - jedem wurde ein WM-Teilnehmerland zugeordnet - zogen mit ihrer jeweiligen Nationalhymne und Beifall aus den Fanblöcken in die Husemannhalle ein. Und dann der Startschuss von FSV-Jugendleiterin Christel Schmitt: "Hiermit eröffne ich die Mini-WM 2006". Ein großer Moment für die jungen Kicker. Nachdem die "Rhythmic Show Girls" von TuRa Rüdinghausen noch mal kräftig aufgeheizt hatten, pfiff der Unparteiische an.

Schon im Eröffnungsspiel gab´s den ersten Paukenschlag: Denn Deutschland (TuS Heven) patzte gleich gegen Costa Rica (BW Voerde). 0:4 - kein guter Start für Klinsis Kicker aus Heven. Deutschland ging baden - aber auch England, vertreten durch die F-Junioren der SG Hohenlimburg, oder die Niederlande (FC Wetter) kamen nicht über ein 1:1-Unentschieden in ihren ersten Spielen hinaus.
Am wohlsten fühlten sich die kleinen "Portugiesen": Der TuS Stockum drehte nämlich richtig auf und ließ WM-Neuling Angola (TuS Harpen II, 1:0), den starken Iranern aus Hombruch (1:0) und den in eigens angefertigten Trikots antretenden, aber überforderten Mexikanern des FSV Witten III (5:0) keine Chance. So zog Stockums Vize-Europameister ins Achtelfinale ein - im Gegensatz zu Hevens Ballack und Co. - die deutsche Elf schied trotz zwei Siegen gegen Polen (FC Herdecke-Ende) und Ecuador (SuS Volmarstein) aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber den Südamerikanern aus. Bleibt zu hoffen, dass dies kein schlechtes Omen für die "große" WM ist.
Das Ausscheiden des WM-Gastgeberlandes trübte die Stimmung in der Husemannhalle keineswegs. Die La-Ola-Welle schwappte ungebremst: "Die Kinder, auch die Zuschauer sind mit solchem Eifer dabei - das ist sagenhaft", freute sich FSV-Jugendleiterin Christel Schmitt.
Tatsächlich: Es war mehr als nur ein Turnier. Es war die WM - für die Minis. Dementsprechend engagiert und sehenswert spielten die kleinen Stars von morgen. "Wir sind leider mit einem Punkt in der Vorrunde ausgeschieden. Danach haben wir halt die anderen Mannschaften angefeuert", so Olaf Wilhelm, Trainer vom FSV III (Mexiko). "Die Stimmung war einfach genial."


Auf dem Husemannsportplatz fand am Samstag auch das Spiel ohne Grenzen statt - ein weiterer Höhepunkt der Mini-WM. Großspielgeräte wie Bungee-Running, Kletterberg oder Kistenklettern spornten die Jungs und Mädels zu Höchstleistungen im Spiel- und Spaßwettbewerb an. Wenigstens hierbei errang Deutschland einen Erfolg. Denn Maja Dittmar stellte den Rekord im Kistenklettern auf: In schwindelnder Höhe stand die Spielerin des TuS Heven auf 17 Kisten. Gesamtsieger beim Spiel ohne Grenzen wurde die USA, vertreten vom SV Bommern 05.
Am Sonntag stand die Endrunde an. Um 17 Uhr war die Überraschung perfekt: Außenseiter Südkorea (Hörder SC) wurde durch ein 2:1 im Finale gegen Portugal (TuS Stockum) Weltmeister - pure Freude bei den Dortmunder "Asiaten", die sich allein mit ihren Stirnbändern Respekt verschafften.
Was war mit den Topfavoriten aus Brasilien (BW Voerde II) und aus Argentinien (Hammer SV)? Den Freiluftkickern aus Südamerika bekam die Luft in der Husemannhalle wohl nicht. Am Ende reichte es nur für die Plätze 13 und 14. Auch Herbedes Zidane, Henry und Co. schieden mit Frankreich (SVH II) aus. Die Defensiv-Spezialisten aus Italien (VfB Annen) schafften es mit ihrem Catenaccio wenigstens auf Platz sechs.
"Die Kinder, auch die Zuschauer sind mit solchem Eifer dabei - das ist sagenhaft."

WAZ 25.04.2006 Von Christoph Corsten


"Klinsi-Knirpse" raus gekickt

Zwar ist die Uni Witten/Herdecke offiziell Teil der Kampagne "Land der Ideen", doch durch Ideenreichtum bestachen auch die Teilnehmer der Mini-WM des FSV Witten 07/32. 32 Teams - ganz im Zeichen der Nationalmannschaften, die im Sommer um den WM-Titel buhlen werden - wetteiferten am Wochenende in der Husemannhalle um die weltmeisterlichen Lorbeeren. Eine durchweg gelungene Generalprobe.

Es lässt sich nicht leugnen, der "Einmarsch der Mini-Gladiatoren" sorgte für Gänsehaut. Zu den Klängen von Vangelis' "Conquest of Paradise" liefen die 32 Nationen in die festlich geschmückte und auf Mini-WM-Hochglanz polierte Husemannhalle ein. Die Brasilianer (BW Voerde II), als amtierender Weltmeister, kamen als erstes Team aus den Katakomben, Deutschland (TuS Heven 09/67), als Gastgeber, bildete das Ende "der Fahnenstange".

"Ideenbörse" Mini-WM
Bemerkenswert war das Engagement, dass die Vereine an den Tag legten. Fast jede Nation, war auf Anhieb zu erkennen. Allen voran die Asiaten. Ein Blick genügte, um Südkorea (Hörder SC) und auch Japan (FSV Witten II) zu identifizieren. Die selbst gemachten Trikots, waren - ob der auffälligen Landesflaggen - nicht fehl zu interpretieren. Das Thema WM flankierte das Turnier nicht nur, es wurde aufgegriffen und umgesetzt.
Auch die Engländer (SV Hohenlimburg) hatten sich für das "Turnier der Turniere" etwas ganz besonderes einfallen lassen. Nicht nur, dass auf ihren Trikots die Namen ihrer Idole prangten, auch hatten sie sich eigenhändig Zweitspielerpässe gebastelt. "Eine tolle Idee", lobte Dirk Stasikowski, der am Samstag als Hallensprecher fungierte. Doch nicht nur in der Husemannhalle "spielte" die Musik, auch den Husemannsportplatz nahmen die Knirpse in Beschlag. Das "Spiel ohne Grenzen" - quasi die Konkurrenzveranstaltung der WM - sorgte bei den Kids für den einen oder anderen freudigen Jauchzer. Leider kamen allerdings nicht alle Kinder in den Genuss des Rahmenprogramms. Einigen Elternteilen war es wichtiger, am Samstag Nachmittag ins Stadion zu fahren, denn den Spieltrieb ihres Sprösslings zu unterstützen. Dass allerdings, blieb die fragwürdige Ausnahme.

Voller Körpereinsatz
Die meisten Eltern waren mit vollem Körpereinsatz dabei (oberes Bild), fieberten mit ihren Schützlingen mit und sorgten mit Hilfe von Rasseln, Fanfaren und allem was die Kehle hergab für eine angenehme, teils atemberaubende Atmosphäre, die die sieben- bis achtjährigen Kicker sicher nicht so schnell vergessen werden. Auch die Schar an ehrenamtlichen Helfern sorgte dafür, dass das Turnier reibungslos verlief. FSV-Jugendleiterin Christel Schmitt und "ihr Team" haben wahrlich ganze Arbeit geleistet.
Sportlich hingegen hielt die Mini-WM eine faustdicke Überraschung bereit. Statt den Favoriten Brasilien, Spanien oder Argentinien reckte Fußball-Exot Südkorea die Trophäe in die Höhe. Sie bezwangen im Endspiel die portugiesische Auswahl (TuS Stockum). Packende Zweikämpfe zwischen Choi-Jin Cheul (4) und Cristiano Ronaldo (17, unteres Bild) waren keine Seltenheit. Ob es dieses Aufeinandertreffen auch im Sommer geben wird, bleibt indes abzuwarten. Zu hoffen bleibt, dass das Vorrundenaus der "DFB-Elf" kein schlechtes Omen für die WM im eigenen Land war. Die "Klinsi-Knirpse" wurden von Costa Rica (BW Voerde I), Polen (FC Herdecke-Ende) und Ecuador (SuS Volmarstein) 'raus gekickt.
- Dominik Möller
RN 24. April 2006


Team von Südkorea gewinnt die Weltmeisterschaft
Frühes Aus für die deutsche Mannschaft

Eine tolle Veranstaltung haben die Organisatoren des FSV Witten am vergangenen Wochenende (22./23.4.) in der Husemann-Halle auf die Beine gestellt. Die Mini-WM für F-Juniorenfußballer und –fußballerinnen war für Teilnehmer und Zuschauer ebenso wie das parallel ablaufende „Spiel ohne Grenzen“ ein absoluter Renner.

32 Mannschaften aus Witten und Umgebung haben die Fußballweltmeisterschaft bereits im kleinen Rahmen unter sich ausgetragen. Jedes Team vertrat eine andere Nation, ansonsten erinnerte bei der hervorragend organisierten Aktion vieles an das große Vorbild der FIFA-Veranstaltung. Vom Einzug der Nationen bis hin zur Siegerehrung hatte das Team um Jugendleiterin Christel Schmitt ganze Arbeit geleistet. Und die sportlichen Leistungen der F-Junioren waren absolut sehenswert.

Frenetisch angefeuert wurden die jungen Spieler von eigenen Fanblöcken und die La-Ola-Welle nach dem Spiel machte in der Husemann-Halle ebenso viel Spaß wie in den WM-Stadien. Nur die Ergebnisse unterschieden sich doch erheblich von den Prognosen der Fachleute für die WM im Juni. Denn mit Südkorea (den Junioren vom Hörder SC) wurde ein Außenseiter zum neuen Fußballweltmeister gekürt. Sie setzten sich in einem spannenden Endspiel gegen Portugal (TuS Stockum) durch. Das deutsche Team (TuS Heven) war übrigens schon in der Vorrunde ausgeschieden. Zum großen Finale holte Christel Schmitt dann wieder alle Mannschaften auf den Platz. Wolf Spittler übergab den 10. Juwelier-Gerling-Cup zusammen mit Bürgermeisterin Sonja Leidemann, die sich das spannende Endspiel auch nicht hatte entgehen lassen. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden und die Mannschaften „auf dem Treppchen“ auch noch eine Erinnerungsmedaille.

FSV ist aktiv: Jetzt kommt Borussia Mönchengladbach Ein dickes Lob gab es von der Bürgermeisterin für alle Akteure und dazu ein herzliches Danke schön für die Organisatoren, denen am kommenden Freitag schon die nächste Veranstaltung ins Haus steht. Der FSV Witten kann den 28. April schon jetzt kaum mehr erwarten, denn dann hat der Bezirksligist die große Chance, sich mit einem der traditionsreichsten Bundesliga-Clubs überhaupt zu messen: Bei der Aktion "Klub 2006 - Die FIFA WM im Verein" bekamen die Wittener den VfL Borussia Mönchengladbach zugelost.

Die Gladbacher wollen mit der bestmöglichen Mannschaft im Wullenstadion auflaufen. „Ich hoffe, dass wir dann nicht mehr so viele Verletzte haben. Wir sehen es als Verpflichtung an, uns hier optimal zu präsentieren", so Gladbachs Teammanger Steffen Korell. Verdient hatte sich der FSV Witten dieses Traumlos durch die Teilnahme am Wettbewerb „Klub 2006" - und in den vier Kategorien (u. a. Abnahme DFB-Fußballabzeichen, Erstellung einer WM-Fahne und Gestaltung eines WM-Tages) hatte der FSV ruckzuck die erforderlichen 1500 Punkte zusammen und landete im „Goldtopf", aus dem schließlich die Gladbacher Borussia als Gegner gezogen wurde. Eindrucksvoll das Zahlenwerk: 4300 Vereine hatten sich bundesweit beworben, allein 380 aus Westfalen. „Dieses Spiel ist das Sahnehäubchen auf unseren bisherigen Bemühungen", so Christel Schmitt. Wie Kreissportbund-Vorsitzender Hans Pechtel wissen ließ, fasst das Wullenstadion rund 5000 Zuschauer – „wenn 2000 kommen, wären wir schon sehr zufrieden", so Pechtel, der als Koordinator dieser Partie fungiert.

Für das Spiel am 28. April (18 Uhr, Wullenstadion) sind im Vorverkauf noch Karten erhältlich. Reservieren kann man sich die Tickets unter www.fsv-witten.de , in der Gaststätte „Goal" oder beim Wittener Verkehrsverein. 24/04/06




Knirpse suchen Weltmeister

Einiges hat der FSV Witten 07/32 in der Pipeline, gerade wenn es darum geht, ein guter WM-Gastgeber zu sein. Und so wird u.a. der zehnte Juwelier-Gerling-Cup am 22./23. April als Mini-WM für F-Junioren ausgetragen. Eine feine Sache, den kleinen Kickern die Weltmeisterschaft 2006 so greifbar zu machen.
Denn, sind wir ehrlich, so schnell wird uns die FIFA nicht noch einen weiteren Gastgeber-Zuschlag geben. Entsprechend wichtig ist, dass an einem Strang gezogen wird. Und der FSV geht mit gutem Beispiel voran.
Nicht zum ersten Mal engagieren sich Jugendleiterin Christel Schmitt und "ihr Team" über den Fußball hinaus und bleiben trotzdem zeitnah am Geschehen. Zwei Mottos werden die Mini-WM begleiten. Zum einen ist es das offizielle "Die Welt zu Gast bei Freunden" und als zweites Steckenpferd hat sich der FSV das Motto "Respect" auf die Fahne geschrieben. Bei "Respect" handelt es sich um eine Aktion des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik Verbandes, deren Schirmherr Ministerpräsident Peer Steinbrück ist. "Es geht um Toleranz und gegenseitige Achtung", erklärt Christel Schmitt - also quasi ein Ehrenkodex, der über die üblichen Spielregeln hinaus geht.

Ganz wie die "Großen"
Doch wie genau soll die Mini-WM aussehen? 32 F-Junioren-Teams werden teilnehmen, jede Mannschaft wird einem WM-Land zugelost. Die kickenden "Knirpse" spielen nach den Original-Spielplänen der "Großen". Allerdings in der Halle. Nicht auf sattem Grün, wie es die Vorbilder tun. Dass allerdings sollte der Freude keinen Abbruch leisten. Doch nicht nur "König Fußball" steht an diesem Wochenende - Vorrunde Samstag, Endrunde Sonntag - im Vordergrund, der FSV legt auch Wert auf ein buntes, attraktives Rahmenprogramm - das "Spiel ohne Grenzen".
Auch hier darf - und soll sogar - gewetteifert werden. Allerdings nicht in traditionellen Disziplinen. "Giant-Life-Kicker", Wellenreiten, Riesenrutsche und Bungee-Running stehen auf dem Programm. Für Abwechslung ist also bestens gesorgt.
Doch nicht nur als Gastgeber wandelt der Verein auf den Spuren des DFB, auch als Gast ist er vertreten. Die D-Junioren der Wittener haben erfolgreich an der Regionalausscheidung zur FIFA-Mini-WM in Kaiserau teilgenommen, sie erreichten Rang sechs. Und genau mit diesem sechsten Platz sicherten sich die kleinen Kicker ein Ticket zur Endrunde in Duisburg. Zwischen dem 28. und 30. April spielen die Jugendlichen am Niederrhein ihren Weltmeister aus.

Strammes Programm
Und dann ist da ja auch noch das Spiel der ersten Herrenmannschaft gegen Borussia Mönchengladbach. Ergo hat der FSV ein straffes Programm vor der Brust. Manpower wird nicht nur zum Schlagwort, sondern ist auch gefragt. Doch, der FSV wird die Kinder schon schaukeln. Ganz sicher sogar.

- Dominik Möller RN 03. April 2006


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FSV Witten

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