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Junglöwen - Echo
Zuletzt aktualisiert: 19.01.2009 07:32:07



Auszüge aus unserer Jugendzeitschrift :


...und Herr Preiß wird Schiedsrichter-Obmann (Dez 1999)
Ein Blick ins Jahr 2015
In der letzten Ausgabe in diesem Millennium riskieren wir einen kleinen Blick in die Zukunft unserer Jugendabteilung. Was viele noch nicht wussten: Zeitreisen sind doch möglich. Extra für alle Jung- und Altlöwinnen und Löwen haben wir eine Reise in eine Zeit unternommen, die uns noch bevorsteht -nämlich 15 Jahre später:
Das Wullenstadion hat seinen Namen geändert: Klaus Augustin hat an diesem legendären Ort mit 67 Jahren die Olympia - Qualifikation über 8000 m Hürden für Wolfsburg 2011 geschafft. Aus diesem Grunde benannte der zum X-ten mal wiedergewählte Bürgermeister Klaus Lohmann das Wullenstadion in "Klaus-Augustin-Arena" um. Dass er diesen Ehrenakt aus dem Altersheim Egge vollziehen muss, ist nicht weiter schlimm. Sein O-Ton: "Trink aus, äh natürlich Glück auf."
Jugendleiterin Christel Schmitt wird ebenfalls geehrt. Sie bringt ihren 2-Millionsten Trainingsanzug unters Volk! Ihr schon seit Jahren viel zu kleiner Mitsubishi Space Wagon (Maximaler Füllinhalt an Trainingsanzügen ca. 400 pro Fahrt) wird nun ersetzt durch einen ausrangierten Linienbus der Linie 371 nach Stockum (Max. Füllinhalt an Trainingsanzügen ca. 4200 pro Fahrt). Zeitgleich verteilt Christel die Aufkleber der neuesten DFB-Kampagne: "Kinder sammeln für Klinsmann".
Dieter Sauerbrey wurde nach zwei Jahren in seinem Amt als 1. Vorsitzender des VffaSb bestätigt. Ziel des Vereins für falsch ausgefüllte Spielberichte ist es, dem drastisch angestiegenen Trend von falsch und völlig unkorrekt ausgefüllten Spielberichten entgegenzutreten. Sauerbrey: "Viele Spielberichte sind völlig falsch und völlig unkorrekt ausgefüllt. Diesem Trend wollen wir entgegentreten - entgegen aller Gegenmeinungen, die dagegen sind." Nebenbei erwähnt hat Dieter Sauerbrey sein Amt als Jugendgeschäftsführer an Vitali Eisenkrein abgetreten.
Vitali hat sich schon einen Tag nach seinem Amtsantritt dafür ausgesprochen, die Jugendspiele nicht am Samstag Nachmittag oder Sonntag Morgen stattfinden zu lassen, da er der Meinung ist, dass sich die Spieler mal ausschlafen sollten. An den jeweiligen Nachmittagen des Samstages und Sonntages mochte Vitali aber auch nicht spielen lassen, da dann die Familien für sich sein sollten. Ganz und gar spricht sich Vitali gegen Spiele unter der Woche aus: "Da muss doch trainiert werden". Auf die Frage hin, wann denn dann eigentlich gespielt werden sollte, entgegnet Vitali: "Mir doch egal, Hauptsache die schaffen das Abseits ab."
Klaus-Jürgen Preiß hat nach langem Zögern doch zugestimmt, das Amt vom langsam greise gewordenen Theo Menneke zu übernehmen. Zusammen mit Norbert Schewerda ist nun Schiedsrichter-Obmann Berri Preiß Herr aller Männer in Schwarz. Auf die Frage hin, wie er nun den Job des Schiedsrichter-Obmanns auffassen würde, antwortet Berri: "Obmann? Ist doch klar. Ich entscheide, ob der Ball aus oder ob der Ball drin war." Spiele selber pfeifen lehnt Obmann Berri kategorisch ab: "Ich kann nicht pfeifen und gleichzeitig über mich meckern."
Wolfgang Latzel hat nach seinem Bucherfolg "Wie werde ich als Kassierer im Verein selber reich - ohne dabei zu betucken" wieder mehr Zeit, sich den Geschäften des FSV zu widmen, Dank der engen Zusammenarbeit mit Dieter Albrecht, der in drei Monaten ein besonderes Jubiläum fei-ert: Durch das Einsammeln der 8 Millionsten Wasserpfandflasche hat die Jugendabteilung alleine durch das Pfandwegbringen ihre Ausgaben mehr als gedeckt.
Das FSV-Vereinsheim "Goal" ist in seiner achten Bauphase. Nachdem Sauna, Er- und Entmüdungsbecken sowie Geschäftsstelle im zweiten Stock schon längst unter Dach und Fach sind, das Hotel im dritten Stock bezugsfertig ist, und auch der Lebensmittelladen Boni eine weite-re von zwölf Filialen im vierten Stock eröffnet hat, baut der Deutsche Herold nun Etage sechs, sieben und acht zum multifunktionalen Informationszentrum mit der Möglichkeit zum Stepptanzen aus. Hermann Müller vermietet der-zeit immer noch den Festsaal an die Kaninchenzüchter.
Die Verkaufsbude des FSV Witten ist ebenfalls zu einer multifunktionalen Einrichtung mutiert. Nachdem früher nur Platz für die Würstchen, Pommes und Frau Brendel war, werden nun neben den Torhaken auch gleich die Jugendtore in die Bude gestellt. Sicher ist sicher. Trotzdem ist unsere Wurstbude um eine Attraktion reicher. Thilo, Wirt aus der "Alten Post", hat sich ent-schieden, das Angebot des FSV-Jugendvorstandes anzunehmen und für freies Zusehen bei den FSV-Spielen Würstchen zu zapfen und Bier zu grillen. Ach, natürlich umgekehrt. Das Würstchengrillen erweist sich doch auch im Jahr 2015 als schwierig. Denn Jugendleiterin Christel Schmitt ist immer noch der Meinung: "Ohne Rauch geht's auch". Nur eins erinnert bei unserer Wurstbude an die gute alte Zeit vor der Jahrtausendwende: die Quadratmeterzahl.
Zu den Trainern: Hans Skopek blickt dann und wann vorbei, wenn er Zeit hat. Schließlich trainiert er seit zwei Jahren die erste Profimannschaft des BVB. Der Rhythmus ist sehr anstrengend: Championsliga und Meisterschaftsspiele wechseln im Tagesrhythmus, ab und zu Training, ja, und der Lockenstab darf auch nicht zu kurz kommen. Skopeks Stationen nach dem Aufstieg der B-Jugend des FSV in die Landesliga 2001 sah wie folgt aus: 2002 BVB-B-Jugend, 2005 BVB- A-Jugend, 2009 Dauerwelle. 2011 Ricken wird als Cheftrainer beim BVB gefeuert, 2012 Ribbeck ist nicht zu reanimieren und lehnt den Posten dem-entsprechend ab, 2013 Skopek sagt nach langem Überlegen kaum zögerlich sofort ja.
Jörg "Jojo" Behnert hat seine Drohung wahr gemacht und im Jahr 2000 als aktiver Trainer heim FSV aufgehört. Er huldigte fortan sein Leben der Motorradlegende "Easy-Rider". Fortan fuhr Jojo Behnert mit den Worten "Born to be alt" die Pferdebachstraße rauf und runter. Das wurde ihm mit der Zeit zu langweilig, so dass er einen neuen Job fand: Hifi-Lautsprecher bei Sony.
Christian Demtröder (wir erinnern uns - er war vor der Jahrtausendwende erfolgreicher D-Jugendtrainer) hat im Jahr 2010 seine Karriere als aktiver Fußballer an den Nagel gehängt, nachdem er von seinem immernoch Trainer Georg Fehrentz, der sein Studium im selben Jahr beendet hatte, endlich eine Stammplatzgarantie bekommen hat. Als Trainer feiert Demi weiterhin große Erfolge. Sein Prinzip: Von zwölf Spielen zehn gewinnen, Torverhältnis: 10 geschossene und neun kassierte Tore, sein Kommentar: "Ich krieg die Ökken" und hinterher: "Wat soll's - wir haben gewonnen."
Gerne erinnert sich unser ehemaliger Zeugwart an die alten Zeiten: Als die Trainingsleibchen fein säuberlich gefaltet im FSV-Schrank lagen. Mannschaftskoffer neben Mannschaftskoffer; das Ball-Aufblasventil - von den letzten Schmutzresten befreit - neben der Ballpumpe sich sicher frönte. Doch Walter Heßberger hatte das Zeug zu mehr. Heute im Jahr 2015 bringt er seine 20ste Kollektion Trainingsleibchen heraus. Modeschöpfer Walter hat sein eigenes Modeunternehmen aufgebaut. Neben dem Stammsitz unten im Jugendraum des Goal (gute, alte Tradition) hat Walter nun schon Filialen in Madrid, Paris und Rostock. Was macht unser Vereinsbus im Jahr 2015? Er fährt und fährt und fährt. Jüngst hat er das Qualifikationsrennen zur Railly Paris-Dakar gewonnen.
Ulrich Knepper - der Fahrer und Vater des Busses - hat diesmal keine große Vereinsfeier zum Jubiläum "56 mal TÜV-Überstanden" gefeiert. Sein Kommentar: "Das wird so langsam langweilig." Übrigens: Wie die ständig anfallenden Reparaturen finanziert werden? Im Jahr 2009 führte der FSV den Fahrschein im FSV-Bus ein. Preisstufe F, S und V sind hierbei recht preiswert. Nur Spieler und Trainer müssen mehr zahlen -wegen der häufigen Nutzung.

Hier noch ein paar Kurzinformationen über weitere FSV-Schicksale im Jahr 2015:
Ralf Drygala hat sich und seine Familie direkt ins Internet einspeisen lassen, um dort auf einer besonderen FSV-Matrix zu surfen. Die Rest-Körper der Familie Drygala stehen als treuste FSV-Fans aber weiterhin zur Verfügung.
Norbert Schewerda musste sich im Jahr 2005 selber verhaften, nachdem er bei der Feier des 25sten Aufstieges mit einer Reserve-Mannschaft zuge-ben musste, dass er bei den jeweiligen Entscheidungsspielen während der Paßkontrolle mit dem Schiedsrichter seine Dienstwaffe dabei hatte.
Ulrich Drechsel hat im März 2006 den Part des Konditionstrainers bei der A-Jugend übernommen. Dass das Wort Kondition nicht im geringsten etwas mit dem Wort Konditorei zu tun hat, hätte Ulrich als Oberstudienrat allerdings vorher wissen müssen. Sein Kommentar zu seinem Rücktritt im April 2006: "Ich war jetzt lange genug im Amt - jetzt müssen Dünnere, äh Jüngere ran."
Zu Ehren von Flo und Christoph Schmitt wurde der "Cooper-Test" in "Schmitti-Test" umbenannt. Norbert Bude ist über sich hinausgewachsen. Mittlerweile hat Carsten Schmitt soviel Geld verdient, dass sein Torwarttraining ab sofort nur noch in einem dicken Benz absolviert wird.
Last but not least das Junglöwen-Echo. Nachdem sich im Jahr 2008 Claudia Schiffer entscheidet, leicht bekleidet das Titelblatt zu schmücken, sind die Umsatzzahlen in die Höhe gesprungen. Hier noch einige Höhepunkte unseres Vereinsblättchens:
2009 - Interview mit Norbert Dickel
2010 - das Gründungsteam des Junglöwen-Echos feiert seine Wiedervereinigung
2011 - Franz Beckenbauer zeigt Nacktfotos
2015 das Junglöwenecho erscheint erstmals in Farbe.

von Thorsten Fritz

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Die Leiden des Dieter S. (Dez 1999)
... oder von der Unmöglichkeit, einen Spielbericht richtig auszufüllen
Ein Wochenende um den geliebten Fußball beim "FSV" nimmt seinen Lauf: Gestandene Männer sollen einen Vordruck, er nennt sich "Spielbericht", halbwegs richtig ausfüllen. Ein "Drama" beginnt!
Der Jugendgeschäftsführer versteht die Weit nicht mehr, simple Dinge, wie den Spielführer zu unterstreichen, fehlen.
- Der Spielbeginn oder das Spielende wurden nicht eingetragen.
- Wer spielte überhaupt in welcher Altersklasse und zu welchem Endergebnis kam man ?
- Wer hat denn eigentlich das Spiel geleitet? Adresse fehlt!
Diese Auflistung kann beliebig erweitert werden. Der JG dreht sich mit Grausen ab. Muss ein Tag so enden? Nein!!!
Halt, ein Lichtblick bei einer jungen Trainerin, sie war einmal Schiedsrichterin und kann sich noch an viele Dinge erinnern. Sie hat ihr Meisterstück abgeliefert, der Spielbericht ist korrekt ausgefüllt! Der Tag scheint doch noch ein gutes Ende zu nehmen.
Hoffentlich fallen jetzt noch die Spielergebnisse einigermaßen positiv für uns aus. Oder wurde etwa eine Mannschaftskluft auswärts liegengelassen?
Der JG kann sich zurücklehnen, ein Lächeln in seinem Gesicht verrät, es ist noch einmal alles gutgegangen.

Dieter Sauerbrey

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Mittendrin statt nur dabei (Dez 1999)
Hallo liebe Junglöwen!
Oder wie soll ich euch am besten anreden? Ganz egal, ich jedenfalls will mich kurz bei euch vorstellen. Mein Name ist Dirk Stasikowski, bin 31 Jahre alt und seit letztem Monat Mitglied des FSV Witten. Meine Motivation, warum ich in einem relativ hohen Fußballalter noch einmal die Fußballstiefel schnüre, kenne ich eigentlich auch nicht so genau. Spaß macht es auf jeden Fall, wieder gegen den Ball zu treten.
Warum ich euch hier diese Zeilen schreibe, das weiss ich allerdings genau. Ulrich Drechsel fragte mich, ob ich Interesse hätte, an der Zeitung mitzuarbeiten. Man müsse es ja ausnutzen, dass jetzt ein erfahrener Sportjournalist Mitglied des Vereins sei, meinte er. Und da sind wir auch schon bei dem Punkt angelangt, über den ich schreiben will und soll. Ja, ich bin Sportjournalist und zwar beim DSF. Sein Hobby zum Beruf zu machen, davon träumen viele. Ich habe es geschafft. Das kann ich wohl so sagen. Über n-tv und SAT 1 Regional bin ich im Mai dieses Jahres zum DSF gewech-selt. Und so nah am großen Fußball war ich noch nie.
Manchmal muss ich mich zwicken, um festzustellen, dass alles wahr ist. Zufällig bin ich seit 22 Jahren Anhänger des BVB und zufällig bin ich auch verantwortlich für die Beiträge über die Schwarz-Gelben, die im DSF laufen. Interviews mit den Spielern, dem Trainer und den Verantwortlichen wie Zorc, Niebaum oder Meier zu führen, gehört mittlerweile zu meinem Alltag. Und meistens sitze ich auch auf der Pressetribüne bei den Heimspielen der Borussia. In dieser Saison nicht immer ein lohnendes Erlebnis.
Aber das ist ein ganz anderes Thema. Vielmehr möchte ich euch kurz beschreiben, wie so ein Tag im Leben eines DSF-Redakteurs aussieht. Meistens treffe ich mich mit meinem Kamerateam, das ist der Kameramann und der Tonassistent, am Trainingsgelände. Nicht jedesmal ist es der BVB, aber eben oft. Möller und Co. beginnen ihr Training in der Regel um 10 Uhr vormittags. Nach der Übungseinheit führe ich die Interviews. Manche Spieler wollen erst duschen, bevor sie ihre Nase in unsere Kamera halten. Und zu dieser Jahreszeit werden es auch immer mehr. Bei diesen Temperaturen ist das aber auch verständlich. Habe ich alles im Kasten, fahre ich in unsere Redaktion nach Essen. Dort schaue ich mir die gemachten Bilder an, mache mir Gedanken über den Text und treffe eine Vorauswahl von Bildern und Aussagen der Spieler. Denn alles zu verwerten, das geht beim besten Willen nicht. Normalerweise habe ich ein 30-Minuten-Band mit Material zur Auswahl. Die Beiträge für INTEAM haben aber meistens eine Länge von zweieinhalb Minuten. Beiträge für das NewsCenter sogar nur eine Minute dreißig. Zwischen 14 und 15 Uhr gehe ich dann in den Schnitt. Mit der Vertonung dauert die ganze Arbeit zwischen 2 und 3 Stunden. Die Sendung NewsCenter beginnt bereits um 18 Uhr und INTEAM um 18.30 Uhr.
Ihr merkt also schon, dass es manchmal knapp werden kann. Spätestens zehn Minuten vor der Sendung sollte der Beitrag in München sein. Von Essen nach München oder von irgendeiner Stadt in eine beliebi-ge Redaktion, das nennt man Überspielen. Funktioniert mit einer sogenannten VBN-Leitung der Telekom. Zwischendurch muss ich mit dem Moderator die Anmoderation des Beitrags besprechen, meine letzten Worte durchgeben, damit die in der Regie wissen, wann mein Beitrag zu Ende ist, und zu allerletzt wollen die in München von mir wissen, wen ich interviewt habe, damit der Name eingeblendet werden kann. Bauchbinde heißt das. Ja, so sieht ein ganz normaler Tag von mir aus. Am Wochende muss ich dann zu Bundesliga- oder Zweitligaspielen. In der Regel interviewe ich an so einem Tag die Spieler nach der Partie. Was ich sonst noch so mache, kann ich euch ja dann im Goal erzählen, wenn wir uns dort mal sehen. Sprecht mich ruhig an, wenn ihr Fragen habt.

Also bis dann, Euer Dirk Stasikowski

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Interview mit der F-Jugend (Ausgabe 9/98)
Der FSV Witten hat wegen des regen Zulaufs seit dem vergangenen Jahr zwei F-Jugend Mannschaften. Während die F2 in dieser Saison zum erstenmal am Meisterschaftsbetrieb teilnimmt, hat die F1 schon 1997 in ähnlicher Besetzung erfolgreich gespielt. Seit drei Jahren mit dabei, und damit wohl „dienstältester" F1-Spieler ist Markus Scheffer, der uns in diesem Interview Rede und Antwort steht. (Jonas Dornbach mischt sich hin und wieder einmal ein.)

    Wieviel Spieler gibt es in Deiner Mannschaft?
    Elf Stück, im Moment.
    In welcher Position spielst Du denn am liebsten?
    Ich spiele Libero und Vorstopper und habe sogar schon 11 Tore geschossen. (Ersatztorwart Jonas mischt sich ein und bemerkt, daß er schon 15 Tore geschossen habe.)
    Hast Du denn immer schon Libero gespielt?
    Bei den Mini- Kickern hatte noch keiner eine feste Position. Da sind alle dorthin gelaufen, wo gerade der Ball war.
    Haben denn jetzt die anderen auch ihre festen Positionen?
    Am Anfang haben die Trainer alles etwas durcheinandergewirbeIt, aber jetzt haben alle ihre Position gefunden:
    Dennis spielt meistens im Sturm mit Tom und Frederick, Philipp und Semih im Mittelfeld, und in der Abwehr spielen Simon, Jonas und ich. Unser Torwart heißt Felix, manchmal Jonas. Stefan wird überall eingesetzt, als Joker sozusagen. Neu in der Mannschaft ist auch Nils. Der ist übrigens Werder Bremen Fan, was ja in Witten echt selten ist.
    Spielen bei Euch auch Mädchen mit?
    Dieses Jahr nicht, davor ja. Svenja, die spielt jetzt in der E-Jugend.
    Findest Du das gut, wenn Mädchen mitspielen?
    Wenn 'se gut sind, dann hab ich da nichts dagegen!
    Markus, Du hattest in den ganzen Jahren auch schon verschiedene Trainer.Wieviel waren das denn?
    Vier insgesamt.
    Was gefällt Dir beim Training denn besonders?
    Die Trainingsspiele.
    Was gefällt Dir an den Meisterschaftsspielen am besten?
    Die Anspannung vorher, und wenn es passiert, daß wir am Ende doch meistens gewinnen.
    Und was gefällt Euch nicht?
    Daß es immer heißen Tee gibt, sogar im Sommer, wenn es draußen zu warm ist und man so sehr schwitzen muß.
    Auf welchem Tabellenplatz steht Ihr denn im Moment?
    Auf dem zweiten Platz. TuS Heven, die stehen auf dem ersten Platz. Die haben alles gewonnen. Das ist eine sehr starke Mannschaft.
    Wieviel Spiele habt Ihr denn gewonnen?
    Wir haben so Zwei oder drei Spiele verloren, :zwei oder drei Male unentschieden gespielt und eigentlich den Rest gewonnen.
    Und freut Ihr Euch schon auf die E-Jugend
    Ja, nach drei Jahren F-Jugend freut man sich auch mal auf die E-Jugend.
    Vielen Dank, das ist ein schönes Schlußwort.
(Die F1 liegt unangefochten auf dem zweiten Platz. Die F2 nimmt auf Anhieb einen stabilen Platz im vorderen Mittelfeld ein. Macht weiter so und viel, viel Erfolg !)
Das Interview führte Anke Dornbach

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Ehrenamtliche Jugendarbeit im Verein (Ausgabe 8/97)
Liebe Freunde des Jugendfußballs! "Wenn mich der Fußballverein und die Kirchengemeinde in meiner Jugend nicht aufgefangen hätten - ich weiß nicht, was dann aus mir geworden wäre!" So lauteten dankbare Worte der Erinnerung eines erfolgreichen Wittener Geschäftsmannes. In dieser Bemerkung aus einem persönlichen Gespräch - das übrigens zu einer finanzkräftigen Unterstützung der FSV - Jugendarbeit führte - läßt sich all das zusammenfassen, was in 90 hinter uns liegenden Jahren Ziel sportlicher Jugendarbeit gewesen ist und heute mehr denn je sein muß!

In manchen Reden unserer Politiker spiegelt sich die Erkenntnis über die Bedeutung dieser Arbeit; z.B. wenn Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen aus einer wissenschaftlichen Untersuchung über die wachsende Jugendkriminalität zitiert: ,,Jugendliche, die Sport treiben in einem Verein, sind unter den straffällig gewordenen selten, um nicht zu sagen, so gut wie gar nicht zu finden", wofür nicht nur das sportliche, sondern auch das soziale und gesellschaftliche Engagement der Vereine verantwortlich ist, denn ,,der Fußball gibt den Jugendlichen Freude durch das Spiel. Er gibt darüber hinaus ein Stück Geborgenheit in einer Gemeinschaft."(Sportförderpreis 97/98).

Ich denke, es ist notwendig, daß wir dieses Ziel der sportlichen Jugendarbeit auch im FSV immer wieder neu anderen und uns selbst klarmachen, um daraus erneut Kraft zu tanken für neue Anstrengungen zugunsten dieser Aufgabe! Schon jetzt sind viele Ehrenamtliche da, die mit viel Einsatz diese Aufgabe annehmen; nicht selten scheint es fast zu viel, was zu bewältigen ist, denn ,,sie leisten eben mehr als Beamtenrecht und Tarifverträge vorschreiben" (Johannes Rau). Dafür möchte ich an dieser Stelle allen, auch den Helfern im Hintergrund - Sponsoren und Förderern, mancher Mutter und manchem Vater, ein ganz herzliches Dankeschön sagen im Namen all unserer Kinder und Jugendlichen.

Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß wir mehr Hilfe brauchen, sowohl im personellen als auch im finanziellen Bereich. Darum auch meine dringende Bitte: Denkt nach! Habt nicht auch Ihr Grund dazu, mit Freude und Dank an so manchen Ehrenamtlichen zurückzudenken, der Euch selbst oder Eure Kinder unter Einsatz von viel Zeit und Kraft begleitet hat? Hat nicht jeder von Euch (Ex-) Fußballern durch den Einsatz Ehrenamtlicher seine sportlichen Erfolgserlebnisse gehabt, in welcher Mannschaft und Liga auch immer? Habt Ihr nicht vor allem durch sie zu der Leistung gefunden, die Euch zu Mitspielern in starken Mannschaften und anspruchsvollen Ligen befähigte und die es manchem von Euch heute oder gestern vielleicht sogar möglich macht(e), damit ein paar Mark zu verdienen?!

Den Dank dafür erwarten all die Ehrenamtlichen ja gar nicht persönlich! Sie sind ja glücklich und zufrieden, wenn Ihr im Rahmen Eurer jeweiligen Möglichkeiten mit gleicher Bereitschaft etwas davon weitergebt an unsere heutigen Kinder und Jugendlichen, die darauf warten, von Euch und mit Eurer Hilfe Freude und Bestätigung im Sport zu finden! Denn solche Hilfe tut not, wenn es auch in Zukunft erfolgreiche Jugendarbeit im FSV geben soll! Auch Ihr könnt dann unsere Erfahrung machen: Es lohnt sich! Das Strahlen in den Augen unserer Kinder nach einem Training, das ihnen alles abforderte, ihr Stolz über gezeigte Leistungen, ihre Freude nach einem sportlichen Triumph oder nach einer erlebnisreichen gemeinsamen Unternehmung sind all das Engagement von Zeit oder Geld wert!! ,,Das bringt Wärme und Miteinander", wie Johannes Rau sagt, auch für uns Aktive im FSV Witten 07/32!

Darum - werdet aktiv!

Christel Schmitt Jugendvorstand

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Abschlußfahrt der Mädchen nach Holland (Ausgabe 9/98)
Los ging es am Freitag, dem 17.04. 1998 um 8.15 Uhr vom Goal aus nach Holland. Das Ziel war der Center Park ,,Het Meerdal". Nach 1 112 Stunden Fahrt, die wir mit Musik und halbwegs guter Laune (keine Frage um diese Uhrzeit !?) überstanden haben, waren wir endlich" da.

Da unsere Bungalows noch nicht mädchensicher ausgestattet waren, haben wir uns vorerst ins Schwimmbad begeben. Wir suchten uns einen Platz, der genau neben einer Rutsche, welche sich später als eine ,,Horrorrutsche" herausstellte, war und belagerten sie mit unserer Mannschaft, dem Trainer und den Betreuern. Dieser Tag wurde ziemlich lustig, doch am Abend bemerkten einige Spielerinnen unter der Dusche, daß sie sich „schwere" Verletzungen zugezogen hatten. Die schlimmsten waren Blutergüsse, die natürlich von der ,,Horrorrutsche" stammten. Der nächste Tag war ein reiner Sporttag, an dem wir fast alle Sportattraktionen ausprobierten. Der Abend war das reinste Vergnügen, da unsere Mannschaftskollegin Anissia Schnell Geburtstag hatte. Genau um 24.00 Uhr waren wir im Center, hielten die Sektgläser in die Luft und stießen auf ihren Geburtstag an. Nach einiger Zeit kehrten wir in die Bungalows zurück, wo wir mit viel Musik und Getränken bis tief in die Nacht hinein feierten. Am nächsten Morgen fuhren wir mit höllischen Kopfschmerzen in getrennten Wagen zurück nach Witten.

Die Abschlußfahrt war ziemlich lustig, aber wahrscheinlich können wir so etwas nicht noch mal machen, da viele der Mädchen aus der Mannschaft raus müssen, da sie zu alt sind und somit im nächsten Jahr in der Damenmannschaft spielen.

Da wir noch viele Jahre weiter spielen wollen, bitten wir Euch, Euch umzuhören oder selbst mal beim Training vorbeizukommen. Wir empfangen jeden mit offenen Armen !

Trainingszeiten:Montags und Mittwochs, 17.45 Uhr - 19.00 Uhr.

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Grußwort des Oberbürgermeisters (Ausgabe 8/97)der Stadt Witten
Die Fußballvereine VfL Witten 07 und Ballfreunde Ardey haben sich 1994 zusammengeschlossen und bilden seitdem den Fußballsportverein Witten 07132 e.V. Die beiden Ursprungsvereine können in diesem Jahr auf eine lange Tradition zurückblicken: Der VfL Witten 07 widmet sich schon seit 90 Jahren dem Sport und die Ballfreunde Ardey seit nunmehr 65 Jahren.

Schon bei dem Gründungsball 1994 im Städtischen Saalbau habe ich in meinem Grußwort auf die allgemein verbesserten Möglichkeiten hingewiesen, die sich aus der Fusion der beiden Fußballvereine ergeben.

Heute, nach fast drei Jahren Vereinsgeschichte des FSV Witten 07/32 e.V., bestätigt sich meine seinerzeitige Einschätzung der Situation. Dies trifft insbesondere für den Jugendbereich zu. inzwischen hat nämlich der FSV Witten die größte Jugendfußballabteilung in unserer Stadt. Der Verein betreut heute etwa 300 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 18 Jahren, die mit 13 Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Eine dieser Mannschaften ist eine Mädchen "frauschaft".

Diese intensive und erfolgreiche Jugendarbeit verdankt der Verein den etwa 50 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten, die monatlich rund 700 Stunden aufbringen, um die Jugendlichen zu betreuen. Ihnen gilt an dieser Stelle meine Hochachtung und mein besonderer Dank. Deshalb mein Appell an alle Aktiven und Verantwortlichen des Vereins: Weiter so auf dem eingeschlagenen Weg! Damit verbinde ich die besten Wünsche bei der Bewältigung der kommenden Herausforderungen.

Klaus Lohmann

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Das ausgefallene FSV-Fest `97 im Saalbau (Ausgabe 8/97)
Es sollte ein ganz ausgefallenes Fest werden, an das sich die Besucherinnen und Besucher noch lange erinnern sollten; doch dann ist dieses Fest ausgefallen, d.h. es mußte ausfallen, weil sich zu wenig Interessenten gemeldet hatten. - Warum? Diese Frage wird letztlich wohl immer unbeantwortet bleiben.

Geplant hatte die Jugendabteilung des FSV ein heiteres und fröhliches Fest mit einem bunten und vielseitigen Programm aus Tanz, Musik, Gesang, Parodien, Sport und Akrobatik, bei dem jeder Besucher auf seine Kosten gekommen wäre. Im Jubiläumsjahr der beiden Traditionsvereine VfL Witten (90 Jahre) und BF Ardey (65 Jahre) hätten die Jugend- und die Seniorenabteilung des Fusionsclubs FSV Witten einmal so richtig gemeinsam feiern können, um ihre Zusammengehörigkeit - ihr, "Wir - Gefühl" - auch nach außen hin zu demonstrieren. Um eine größere Identifikation des Publikums mit dem Programm zu ermöglichen, hatten die Organisatoren der Jugendabteilung ein Programm mit eigenen Künstlern, d.h. aus der Jugend- und Seniorenabteilung zusammengestellt, über das man noch nach Monaten und Jahren gesprochen hätte. Warum haben nun so wenig Vereinsmitglieder Interesse gezeigt? An den Eintrittspreisen kann es nicht gelegen haben, denn die fielen bei 15 DM für Erwachsene und 10 DM für Jugendliche wirklich niedrig aus. Zudem gab es keinen Garderobenzwang. Auch der Termin des Festes - ein Freitag in der 2. Hälfte des Oktobers nach den Ferien - war sicherlich günstig gewählt. Woran lag es dann, daß das Fest abgesagt werden mußte? Etwa daran, daß bereits Monate zuvor alle Eltern der Jugendabteilung und die Mitglieder der Seniorenabteilung informiert wurden und im Laufe der Zeit mehrfach - immer wieder - in jeder Familie nachgeworben wurde? Gab es so wenig Zuspruch, weil die Veranstaltung im Saalbau stattfinden sollte und nicht im neuen Vereinsheim des FSV, dem ,,Goal"???? Gegen das ,,Goal" sprachen zwei Gründe . Zum einen war zum Zeitpunkt der Planung des Festes noch nicht einmal der Spatenstich für das neue Vereinsheim erfolgt, somit ein Termin der Eröffnung völlig ungewiß. Zum anderen ist für solch eine Gemeinschaftsveranstaltung des Gesamtvereins das ,,Goal" mit seinen 150 Plätzen zu klein. Ebenso hätte das zusammengestellte Programm bei der vorhandenen Bühnenfläche und der begrenzten F1äche für Tanz und Darbietungen dort nicht stattfinden können. Es war also kein Affront gegen das Goal gewesen, wenn das Fest im Saalbau durchgeführt worden wäre. Es ist wahrscheinlich müßig, weiter nach möglichen plausiblen bzw. nicht plausiblen Gründen für die Absage des Festes zu suchen. Doch sei abschließend noch angemerkt, daß sich die Organisatoren mehr Rückendeckung durch den Vorstand des Gesamtvereins gewünscht hätten. So hätte auf der letzten Jahreshauptversammlung erwartet werden können, daß die zugesagte Unterstützung in einem uneingeschränkten Aufruf des Vorstands zum Besuch der Veranstaltung deutlich geworden wäre.

Die danach oft gehörte Aussage -"Dies ist wieder eine Pflichtveranstaltung ''- wird weder dem redlichen Bemühen der Organisatoren des Festes gerecht noch weckt es bei diesen große Motivation, etwas Ähnliches in Zukunft zu planen.

Ulrich Drechsel

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Vorbilder bei Jugendspielen (Ausgabe 5/96)
Der Jugendfußball hat im Kreis Bochum einen sehr hohen Stellenwert, sowohl quantitativ als auch qualitativ. Viele Vereine können sich über Zuwächse im ,,E/F- und Minikickerbereich" freuen. Dies belegen die Mannschaftsmeldungen der letzten Jahre.

Leider gibt es bei diesen Jahrgängen aber auch Entwicklungen, die besonders bei den Juniorenspielen zu beobachten sind. Gemeint sind die Zuschauer / Eltern, die sich viel zu nahe am Spielfeldrand, auf dem Spielfeld oder auf der Laufbahn aufhalten. Hier kommt es gegenüber dem Spielleiter (Schiedsrichter), den Gästespielern und Gästeeltern zu unsachgemäßen Äußerungen, die dem Geist des ,,Fair Play" widersprechen.

Übertriebener Ehrgeiz von Eltern, die ihren Nachwuchs in falscher Form anfeuern, darf nicht um sich greifen. In Einzelfällen werden die jungen Spieler sogar zum Foulspiel aufgefordert. Wenn dies auch in geringem Umfang vorkommt, so sollte diese Entwicklung schon in den Anfängen unterbunden werden.

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Die eigene Mannschaft in geeigneter Form anfeuern -oder- die Leistung der Gäste mit Applaus begleiten, ist jederzeit willkommen!!

Jugendvorstände, Trainer und insbesondere der mannschaftsverantwortliche Betreuer, der auf dem Spielberichtsbogen eingetragen ist, sind aufgerufen, mit den Eltern der Spieler zu sprechen und nach gemeinsamen Lösungswegen zu suchen.

Unterstützen Sie bitte unser Anliegen, denn ,,wir Erwachsene" sollten ,,Vorbild und Partner unserer Kinder" sein!

Dieter Sauerbrey

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FSV Witten

Infos

Saison 2011/2012

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Verschiedenes
- 1996-2011 FSV Witten 07/32 e.V. - Westfalenstraße 75a - 58454 Witten - eMail: info@fsv-witten.de -
Rechtliche Hinweise - Impressum & Webmaster/Webdesign: © Ralf Drygala

   

   
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